An beschaulichen Weihnachtstagen bei Belinda und Neville Bunker eskalieren die Konflikte. Während der Braten im Ofen schmort und die Geschenke unterm Baum liegen, wird das Fest von Missverständnissen und vielsagenden Blicken geprägt.
Wenn dann Onkel Harvey sich gegenüber dem pazifistischen Bernard in Waffenseligkeit ergießt, wenn Nevilles Schwester Phyllis in der Küche unter starkem Alkoholeinfluss großtmögliches Unheil anrichtet, wenn deren Mann Bernard sein mehrstündiges Puppentheater aufführen will und dann noch jemand wie Clive den Raum betritt, der auf sämtliche Frauenherzen magnetisch wirkt – dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann es zum großen Showdown kommt – und der wird bei Ayckbourn nichts weniger als legendär.
Sir Alan Ayckbourn, der im April 2019 80 Jahre alt wurde, gehört zu den bekanntesten lebenden Dramatikern. Seine weit über 70 Theaterstücke – vor allem Komödien – werden auf der ganzen Welt gespielt, es gibt zahlreiche Verfilmungen. Ayckbourn wurde vielfach ausgezeichnet (unter anderem dem Laurence Olivier Special Award und dem Special Tony Award für sein Lebenswerk).