Die Wirklichkeit sieht anders aus. Nicht jede*r kann es schaffen. Glück gehört dazu. Und Geld und Beziehungen und gelegentlich eine ordentliche Prise Verschlagenheit. Der feste Glaube an den amerikanischen Traum zersetzt sich allmählich, wird löchrig und zerbricht.
Anders als in Ayn Rands Roman Der Streik, der den Erfolg des*der Einzelnen zum Maßstab des Selbstwertes macht, können die Figuren in Steinbecks nobelpreisgekröntem Roman nicht ihr Schicksal in die Hände nehmen, denn ihre Hände sind gebunden. Christopher Rüping inszeniert Steinbecks Geschichte zwischen Dürre und Sintflut, Paradies und Hölle. «Go West, go West / Where there’s fruit in every place / A smile on every face.»
Das Bild zeigt John Steinbeck.

