Ihr letztes, von unmittelbarer Kraft, psychologischer Schärfe und gleichzeitig von sprachlich prägnanter Präzision durchdrungenes Meisterwerk der modernen Literatur inspirierte den in Berlin lebenden englischen Komponisten Philip Venables 2016 zu seiner ersten abendfüllenden Oper. Mit musikalischer Raffinesse und klanglichem Erfindungsreichtum kreierte Venables eine erzählerisch eigenständige Fassung, die der literarischen Vorlage eine stimmige musikalische Metaebene verleiht.
Im Auftrag der Semperoper Dresden überarbeitete Philip Venables auf Grundlage der deutschen Übersetzung des Dresdner Dichters und Autors Durs Grünbein sein preisgekröntes Ursprungswerk zu einer neuen Fassung. Die Entstehung der »Dresdner« Oper ist vom Komponisten und der Sängerin Sarah Maria Sun, die in der Partie der Gwen zu erleben sein wird, in einem auf semperoper.de einzusehenden Videotagebuch dokumentiert. Es spielt das Projektorchester unter der musikalischen Leitung von Max Renne.
Die deutsche Fassung ist ein Auftragswerk der Sächsischen Staatsoper Dresden mit freundlicher Unterstützung von Ernst von Siemens Musikstiftung und Stiftung Accanto.


