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Doda | Goecke | Duato

Uraufführung/Premiere am 24. Mai 2018
Die Choreographien des Abends könnten unterschiedlicher nicht sein: Gentian Doda lädt zur Uraufführung seiner Kreation „was bleibt“, Marco Goecke präsentiert mit „Pierrot Lunaire“ seinen unverwechselbaren Tanzstil und Nacho Duatos Erfolgschoreographie „Por vos muero“ wird erstmals in Berlin aufgeführt. Der Dreiteiler ist die letzte Neuproduktion der Intendanz Nacho Duato.
© Yan Revazov

Seit 2009 entwickelt der Albaner Gentian Doda Choreographien, die er regelmäßig mit der Compañía Nacional de Danza in Madrid aufführte sowie an Bühnen u.a. in New York, Kopenhagen und Rotterdam. Erstmalig erarbeitet er nun eine Kreation mit dem Ensemble des Staatsballetts Berlin, zu dem er als Erster Ballettmeister in besonderer Verbindung steht. „was bleibt“ ist nicht nur der Titel, sondern beschreibt vielmehr den Entstehungsprozess seines Werks, an dem die Tänzerinnen und Tänzer aktiv mitwirken – gezeigt wird, was aus der kreativen Zusammenarbeit bleibt. Sounddesigner Joaquín Segade entwickelt die Musik parallel zur Choreographie, sodass sie unterstützt, aber die Bewegungssprache nicht dominiert.

Seine Werke sind international gefragt: Marco Goecke zeigt durch seinen unverwechselbaren Tanzstil den Tänzerinnen und Tänzern neue Horizonte auf und verschafft gleichzeitig dem Publikum ein neues Verständnis von zeitgenössischem Tanz. „Pierrot Lunaire“ handelt von der Liebe eines traurigen Narren, getanzt von Konstantin Lorenz, der entgegen voreiliger Schlüsse zur Heldenfigur der Geschichte wird. Inspiration fand Goecke vor allem im Rhythmus und in der Atonalität der Komposition Arnold Schönbergs, entstanden 1884 als Vertonung des gleichnamigen Gedichtzyklus von Albert Giraud. Musik, Lyrik und Tanz werden geschickt vereint und fügen sich zu einem imposanten Gesamtwerk zusammen.

Inspiriert von der Musik des spanischen ‚Siglo de Oro‘ aus dem 15. und 16. Jahrhundert sowie von der Poesie Garcilaso de la Vegas kreierte Nacho Duato „Por vos muero“ (‚Für dich sterbe ich‘), das er nun für das Staatsballett Berlin und seine Berliner Erstaufführung neu aufarbeitet. Kostüme, Musik und Bewegungssprache versetzen in das Zeitalter der Renaissance: „Es ist eine Hommage an jene Tage, als die Menschen tanzten, einfach um sich daran zu erfreuen, Tanz in ihrem Körper zu spüren“, so Duato. Zu Anfang seiner Choreographen-Laufbahn im Jahr 1996 entwickelt, ist „Por vos muero“ heute eines von Duatos Meisterwerken und im Repertoire internationaler Ensembles vertreten.

Mit freundlicher Unterstützung von tip Berlin.

Mitwirkende

Gentian Doda(Choreografie)
Marco Goecke(Choreografie)
Nacho Duato(Choreografie)
Joaquín Segade(Komponist/in)
Yoko Seyama(Bühnenbild)
Angelo Alberto(Kostümbild)
Nicolás Fischtel(Lichtdesign)
Sergio Correa(Dramaturgie)
Susana Riazuelo(Sonstiges)
Dimo Kirilov(Sonstiges)
Udo Haberland(Lichtdesign)
Nadja Kadel(Dramaturgie)

Spielzeiten

Donnerstag, 24. Mai 2018 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 27. Mai 2018
Freitag, 01. Juni 2018
Freitag, 08. Juni 2018
Montag, 18. Juni 2018
Montag, 25. Juni 2018
Mittwoch, 04. Juli 2018 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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