Galt Ionescos Stück zur Zeit seiner Entstehung als Groteske über Totalitarismus und Gleichschaltung, so liest es sich heute als Parabel über den Verfall des Diskurses. In Zeiten anonymisierter Echo-Räume, in denen die schlimmsten Polemiker Diskurshoheit für sich reklamieren, wird das Bemühen um einen konstruktiven Dialog von diesen wutschnaubenden Dickhäutern immer dreister niedergetrampelt.
Die Nashörner
Uraufführung/Premiere am 26. Januar 2019
Der Verlagsangestellte Behringer erlebt, wie Kommunikationsschwierigkeiten, beruflich wie privat, plötzlich zu einer beklemmenden Konformität führen. Gleichzeitig verbreitet eine wachsende Schar von Nashörnern Angst und Schrecken, weil sie buchstäblich über alles hinwegtrampeln.
Mitwirkende
Christoph Diem(Regie)
Florian Barth(Bühnenbild)
Jörg Wockenfuß(Komponist/in)
Holger Schröder(Dramaturgie)
Theresa Meidinger(Dramaturgie)
Götz van Ooyen(Schauspieler/in)
Johannes Kienast(Schauspieler/in)
Larissa Semke(Schauspieler/in)
Mattias Schamberger(Schauspieler/in)
Heiner Take(Schauspieler/in)
Roman Konieczny(Schauspieler/in)
Klaus Meininger(Schauspieler/in)
Heiner Take(Schauspieler/in)
Saskia Petzold(Schauspieler/in)
Spielzeiten
Samstag, 26. Januar 2019
(Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 31. Januar 2019
Freitag, 01. Februar 2019
Sonntag, 10. Februar 2019

