Das berühmte Diktum Klees «Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.» aus seiner Schöpferischen Konfession soll beide Choreografen dabei begleiten. Klees Kunst lebt von Andeutungen, von Träumen, Musik und Dichtung: In seinen Ölbildern sprühen knallige Farben, seine Zeichnungen sind stets angereichert mit einer Prise Humor, seine Radierungen tragen fast skurrile Züge. Als wichtiger Vertreter der Klassischen Moderne prägte er mit seinen Bildern und Grafiken eine Epoche. Seine Überzeugung, dass das bildnerische Werk aus der Bewegung entsteht, ja selbst festgehaltene Bewegung ist und in der Bewegung aufgenommen wird, gilt als Maxime für diesen zweiteiligen Abend über den Berner Weltkünstler Paul Klee.
1. Engel in blau
Choreografie Kor’sia (Mattia Russo & Antonio de Rosa)
Bühne Till Kuhnert
Kostüme Catherine Voeffray
Licht Hanspeter Liechti
Musik J. Haydn, B. Marcello, T. Tallis, V. Bellini, Folklore und Marilyn Manson
Dramaturgie Giuseppe D’Agostino, Isabelle Bischof
2. Mr. Rabbit
Choreografie Etienne Béchard
Bühne Till Kuhnert
Kostüme Catherine Voeffray
Licht Hanspeter Liechti
Musik Cristobal Tapia De Veer, Jefferson Airplane
Dramaturgie Isabelle Bischof

