100 Jahre nach der skandalträchtigen Uraufführung von Le Sacre du Printemps in Paris wird die choreographische Fassung von Mary Wigman, einer der wegweisenden deutschen Tanzschöpferinnen der Moderne, rekonstruiert. Im Jahr 1957 an der Städtischen Oper Berlin entstanden, gehört Wigmans Version des Balletts von Igor Strawinsky zu den bis heute bedeutendsten szenisch-choreographischen Umsetzungen.
Gregor Zöllig und seine Tänzer beschäftigen sich zur Komposition Eight Lines von Steve Reich mit dem Phänomen des Rauschens. Und der Osnabrücker Chefchoreograph Mauro de Candia wird gemeinsam mit seinem Ensemble zu diesem Tanzabend die Uraufführung Fiat Lux zu Musik von Arvo Pärt beitragen.
Choreographie Mauro de Candia, Gregor Zöllig, Mary Wigman. Rekonstruktion Le Sacre du Printemps Henrietta Horn, Susan Barnett, Katharine Sehnert. Musikalische Leitung Alexander Kalajdzic. Bühne und Kostüme Alfred Peter. Dramaturgie Diether Schlicker, Patricia Stöckemann.

