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Amphitryon

in Großes Haus
Uraufführung/Premiere am 11. Mai 2019
Können wir uns selbst und unseren Gefühlen trauen? Heinrich von Kleist verwandelt Molières Lustspiel über einen beliebten Stoff der griechischen Mythologie in eine Tragikomödie.
© Armin Smailovic

Alkmene liebt ihren Gemahl Amphitryon so sehr, niemals würde sie ihn betrügen. Doch als sie unwissend eine Nacht mit einem Gott verbringt, ist nichts mehr wie zuvor. Der schäbige Trick des allmächtigen Jupiter, der sich als Doppelgänger Amphitryons in Alkmenes Bett geschlichen hat, stürzt alle Beteiligten in heftige Identitätskrisen.

Eine Ehebruchsgeschichte als Verwechslungskomödie, die unheimliche und nur mit Humor zu ertragende Fragen stellt: Verstand, Gefühl, Sinne – wer sagt uns, wer wir sind und was wir fühlen? Spielen wir uns und dem Objekt unserer Begierde die Liebe womöglich nur vor? Vielleicht sind wir gar nicht so unverwechselbar, wie wir selbst uns gerne einreden, als Liebende – und als Menschen. Wenn uns ein raffnierter Doppelgänger nicht nur in der Liebe ersetzen kann – wer sind wir dann wirklich?

Nach der romantischen Verskomödie „Cyrano de Bergerac“ untersucht der Film- und Theaterregisseur Leander Haußmann ein weiteres Mal die Fehlbarkeit eines großen Gefühls und unsere Vergötterung desselben.

Mitwirkende

Jens Harzer(Schauspieler/in)
Jens Harzer(Schauspieler/in)
Marina Galic(Schauspieler/in)
Sebastian Zimmler(Schauspieler/in)
Antonia Bill(Schauspieler/in)
Via Lewandowsky(Bühnenbild)
Janina Brinkmann(Kostümbild)
Susanne Meister(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 11. Mai 2019 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 12. Mai 2019
Dienstag, 14. Mai 2019
Samstag, 18. Mai 2019
Sonntag, 19. Mai 2019
Sonntag, 09. Juni 2019
Dienstag, 11. Juni 2019
Samstag, 22. Juni 2019
Sonntag, 23. Juni 2019 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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