Logisch – ein bisschen Folklore muss sein. Aber auch ein zeitgenössischer, gesellschaftspolitischer Aspekt hat seinen Platz. „Die Operette braucht immer auch einen aktuellen gesellschaftspolitischen Bezug, wie Regisseurin Elke Maria Schwab erläutert: "Das hat schon Jacques Offenbach gefordert. Mein neuer dramaturgischer Zugang beschäftigt sich mit der Frage nach dem korrekten Umgang mit Minderheiten und der Spurensuche von ethnischem Bewusstsein und lässt vor allem auch jene zu Wort kommen, die es betrifft."
Die Musik von Kálmán wird unter der musikalischen Leitung von Gerald Karl und dem Orchester sINNfonietta umgesetzt – von melancholisch, dramatisch bis beschwingt, von ungarischer Volksmusik, temperamentvollen Csardasklängen bis zu Shimmy- und Foxtrott-Rhythmen der 20er Jahre.


