Theaterkompass.de Logo

Yerma

Uraufführung/Premiere am 11. April 2019
«Yerma» bedeutet «Brache», kein schöner Name für eine Frau. Die Titelheldin von Federico García Lorcas tragischem Gedicht fühlt sich wie Ödland, da sie trotz ihrer Ehe mit Juan nicht schwanger wird. Ihr unbedingter Wille zur Mutterschaft treibt sie in tiefste Einsamkeit und Verzweiflung, die in einer blutigen Tat münden.

Vor dem Hintergrund seiner verarmten und zerrissenen, im wahrsten Sinne des Wortes brachliegenden Heimat zeichnet Lorca in seiner schlichten und zugleich hochpoetischen Sprache das Porträt einer Frau, die sich zunehmend von sich und der Welt entfremdet und ihr Glück nur im Unerreichbaren einer unmöglichen Zukunft vermutet. Ob sie damit einem tiefen eigenen Wunsch oder starren gesellschaftlichen Konventionen folgt, lässt Lorca offen.

Es inszeniert die renommierte slowenische Regisseurin Mateja Koležnik, die als Meisterin des Weglassens und Versteckens gilt.

Deutsch von Susanne Lange

Inszenierung: Mateja Koležnik
Bühne: Raimund Orfeo Voigt
Kostüme: Alan Hranitelj
Komposition: Malte Preuss
Choreografie: Matija Ferlin

Statisterie des Theater Basel

Mitwirkende

Raimund Orfeo Voigt(Bühnenbild)
Alan Hranitelj(Kostümbild)
Malte Preuss(Komponist/in)
Matija Ferlin(Choreografie)
Liliane Amuat(Schauspieler/in)
Chantal Dubs(Schauspieler/in)
Steffi Friis(Schauspieler/in)
Evelyne Gugolz(Schauspieler/in)
Florian von Manteuffel(Schauspieler/in)
Myriam Schröder(Schauspieler/in)
Cathrin Störmer(Schauspieler/in)
Simon Zagermann(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 11. April 2019 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 17. April 2019
Montag, 22. April 2019
Montag, 06. Mai 2019
Freitag, 10. Mai 2019
Mittwoch, 22. Mai 2019

Teile den Beitrag auf

Background image of the page