Der unschuldige Victor glaubt an eine Verwechslung und schickt seinen Freund Tournel in das zwielichtige Etablissement. Dieser trifft dort aber nicht nur Sophie und deren Freundin, sondern macht auch noch Bekanntschaft mit einem eifersüchtigen Ehemann, einem wild gewordenen Engländer und dem betrunkenen Hoteldiener, der Victor zum Verwechseln ähnlich sieht. Und so finden sich plötzlich alle Bewohner des Hauses Chandebise hier ein, ohne die anderen treffen zu wollen.
Bevor Philippe Besson, der 1962 in Berlin geboren ist, als Regisseur arbeitete, absolvierte er eine Ausbildung zum Matrosen der Binnenschifffahrt. Es folgten Regiehospitanzen am Wiener Burgtheater oder der Comédie de Genève. Von 1989 bis 1992 war er als Regieassistent am Schauspielhaus Zürich tätig. Als Oberspielleiter arbeitete er für das Ulmer Theater und für das Theater Junge Generation, Dresden. Seit 2011 ist er als freier Regisseur tätig. Am neuen theater inszenierte er in der Spielzeit 16/17 bereits Bertolt Brechts „Die Kleinbürgerhochzeit“.


