Die Komödie erzählt von dem erzkonservativen Metzgermeister Franz, der nach einem Schlaganfall seine Familie terrorisiert. Während Tochter Zita um die Metzgerei kämpft, plant ihr Bruder Anton eine Lounge daraus zu machen. Als ein folgenschwerer Unfall geschieht, sind Franz und der Asylbewerber Alpha aus Kongo auf unerwartete Weise miteinander verbunden.
Niemand kann es Franz recht machen, schon gar nicht der Asylbewerber Alpha aus Kongo, den Zita notgedrungen schwarz beschäftigt. Dann kommt es zum folgenschweren Unfall: Franz und Alpha bekommen einen Stromschlag. Franz stirbt, doch sein Geist hängt für alle unsichtbar auf der Erde fest. Nur einer kann ihn sehen: Alpha. Fortan sind die beiden Männer schicksalhaft aneinander gekettet. Gemeinsam versuchen sie, die Traditionsmetzgerei zu retten.
Die moderne Märchenerzählung ist Volkstheater in der Tradition von Nestroy und Raimund, Karl Valentin und Molière, sprachmächtig und sprachwitzig, krachledern und feinsinnig - ein verstecktes Sozialdrama, eine Studie in Toleranz und Menschenwürde, die ex negativo Gutes zeigt: irgendwo zwischen Weißwurst und Schwarzarbeit.