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Amphitryon

Uraufführung/Premiere am 04. Mai 2018
Traum und Wirklichkeit, Schein und Sein, Wahrheit und Lüge sind die Themen von Heinrich von Kleist. In seinem Lustspiel Amphitryon geraten die Welten der Figuren und deren Selbstgewissheit fundamental ins Wanken, als Göttervater Jupiter die Gestalt des Feldherrn annimmt, um sich Alkmene zu nähern.

Ihr „So früh zurück?“ stößt den wirklichen Amphitryon, der nach langer Abwesenheit aus dem Krieg zurückgekehrt ist, in eine schmerzliche Verwirrung. Ebenso ergeht es Amphitryons Diener Sosias. Als dieser bei seiner Frau Charis eintrifft, hat Merkur sein Werk schon vollbracht.

Kleist, der große Romantiker unter den deutschen Klassikern, wollte 1807 eigentlich nur eine Übersetzung von Molières Lustspiel anfertigen, doch er lotete in seiner Version die existenziellen Dimensionen des komischen Verwechslungsmotivs bis ins Extrem aus und entwickelte ein tiefsinniges Spiel um Bewusstsein und Identität.

Inszenierung: Caroline Stolz
Bühne & Kostüme: Lorena Diaz Stephans/ Jan Hendrik Neidert
Dramaturgie: Barbara Bily

Bild: Heinrich von Kleist

Mitwirkende

Claudia Hübschmann(Schauspieler/in)
Natalja Joselewitsch(Schauspieler/in)
Garry Fischmann(Schauspieler/in)
Jonas Riemer(Schauspieler/in)
Christoph Rinke(Schauspieler/in)
Bálint Tóth(Schauspieler/in)
Jan Hendrik Neidert(Kostümbild)
Barbara Bily(Dramaturgie)

Spielzeiten

Freitag, 04. Mai 2018 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 06. Mai 2018
Donnerstag, 24. Mai 2018

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