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Theater wird Wirklichkeit – Darsteller des Theaterhauses Jena sollen abgeschoben werden

Uraufführung/Premiere am 11. April 2012
Zwei der Mitwirkenden des Flüchtlingsprojekts „My heart will go on“ sind akut von Abschiebung bedroht. Der Umgang der deutschen Behörden mit Flüchtlingen und ihre angespannte Situation stehen im Mittelpunkt dieser besorgniserregenden Entwicklung.

Jetzt sind zwei der Mitwirkenden, das Ehepaar Sarah und Miloud L. Cherif, akut von Abschiebung bedroht. Ihr Foto, das eben noch für ein wirklich gelungenes Theaterprojekt gestanden hat, war vielleicht der Auslöser dafür, dass die Behörden ausgerechnet bei den beiden jetzt Härte zeigen. Sarah und Miloud sollen in ihre jeweiligen Herkunftsländer Ukraine und Algerien abgeschoben werden - in zwei verschiedene Länder, in denen sie als Paar mit einerseits arabisch-muslimischen und andererseits ukrainisch-jüdischen Wurzeln jeweils wenig gelitten sind.

Das Theaterhaus verlöre mit ihnen zwei tragende Akteure der Inszenierung „My heart will go on“ und zwei hoch geschätzte Kollegen und Freunde, ohne die die weiteren Aufführungen sowie die geplante Wiederaufnahme der Produktion nicht möglich wären.

Mitwirkende

Claudia Grehn(Autor/in)
Jonas Zipf(Dramaturgie)
Simon Meienreis(Dramaturgie)
Bella Asongangi(Schauspieler/in)
Hamza Barakat(Schauspieler/in)
Miloud Cherif(Schauspieler/in)
Sarah Cherif(Schauspieler/in)
Leyla Darzi(Schauspieler/in)
Esther Jacobs Enahoro(Schauspieler/in)
Ella Gaiser(Schauspieler/in)
Ghassem Hayati(Schauspieler/in)
Tina Keserovic(Schauspieler/in)
Thomas Ndinda(Schauspieler/in)
Maywan Nori(Schauspieler/in)
Hassan Siami(Schauspieler/in)
Sebastian Thiers(Schauspieler/in)
Yves Wüthrich(Schauspieler/in)
Veronika Bleffert(Kostümbild)
Claudia Grehn(Autor/in)
Sarah Cherif(Schauspieler/in)
Miloud Cherif(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Mittwoch, 11. April 2012

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