An sieben deutschen Stadt- und Staatstheatern entstanden für das Festival partizipative Theaterprojekte zum Thema „Wider alle Grenzen“, in denen sich die Teilnehmer mit Teilhabe und Migration als grundlegende Bedingungen und Herausforderungen einer europäischen Gesellschaft, Narrativen zu Geschlechtergrenzen und regionalen Identität(en) auseinandersetzen.
Eröffnung des Festivals „Willkommen anderswo – Wider alle Grenzen“: In dem Stück „Prěki - Durich - Loborka / Abgehauen - rüber - geflohen“ von Mirko Brankatschk wird ein Stück deutscher Geschichte erlebbar. Es geht um eine junge Band zu DDR-Zeiten, die sich nach Freiheit sehnt und die Herausforderungen ihrer Flucht thematisiert. Regisseur Mirko Brankatschk hat die Erlebnisse seiner Flucht in einem Bühnenstück verarbeitet, das Schauspiel, Tanz und Musik vereint. Sorbisch- und deutschsprachige Jugendliche stehen gemeinsam auf der Bühne.
Ein weiteres Stück thematisiert die Entdeckung, dass die Erde flach ist, und zeigt, wie die Dorfgemeinschaft mit der Wahrheit konfrontiert wird. Die Charaktere erleben einen Kampf um die Wahrheiten in einem gespaltenen Dorf, während sie sich mit den Herausforderungen der Realität auseinandersetzen.


