Der Handlungsreisende Willy Loman kann nicht mehr. Jahrelang hat er gearbeitet und sich von der Illusion tragen lassen, sich und seinem Leben eine Bedeutung geschaffen zu haben.
Der Abstand nach vorne wird in dem Maße größer, wie die Panik wächst: nicht mehr mithalten zu können in einer an Effizienzsteigerung und Selbstoptimierung orientierten, durchökonomisierten Gesellschaft. Die Kraft der Illusion – oder auch die der guten alten Lebenslüge – kann lebenserhaltend sein, ihre Zerstörung tödlich.
Willy Lomans Söhne sind beide bei Weitem nicht das geworden, was aus ihnen hätte werden können und sollen. Der alte amerikanische Traum, vom Menschen, der sich selber macht, ist ausgeträumt.