Aleppo im Jahre 1113. Mitten im Krieg gelangt ein erst 16-jähriger Sultan zur Macht. Während blutiger Kämpfe zwischen Christen, Türken, Kurden und Arabern muss er über steinige Wege zu sich selbst finden. Von seiner Mutter entfremdet, wird er dabei in die Arme der Person getrieben, die er am meisten hasst: den Eunuchen und mächtigen Berater seines Vaters. Ein emotionales Verwirrspiel erschüttert in der Folge das politische und persönliche Leben des Jünglings grundlegend.
Alp Arslan unternimmt einen Brückenschlag zwischen epochalen Konfliktherden – von den Kreuzzügen bis zu den heutigen Auseinandersetzungen im Nahen Osten.
Richard van Schoor komponiert mit Alp Arslan seine erste abendfüllende Oper; es ist dies auch seine erste Zusammenarbeit mit dem Librettisten Willem Bruls.
Libretto von Willem Bruls.
Musikalische Leitung: Jan Hoffmann / Martin Spahr.
Inszenierung: Cathérine Miville.
Bühne: Marc Jungreithmeier. Kostüme: Monika Gora. Chor: Jan Hoffmann.

