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Das Bernbuch. Meine weisse Stadt und ich

Uraufführung/Premiere am 28. Januar 2023
Vincent O. Carter, ein afroamerikanischer Schriftsteller, zieht in die 1950er-Jahre in die Schweizer Hauptstadt Bern. Auf seinen Streifzügen reflektiert er die gesellschaftlichen Strukturen und Vorurteile seiner Zeit und stellt sich immer wieder die Frage: Warum ausgerechnet Bern?
© Bühnen Bern

Mit scharfem Blick und großer literarischer Kraft entwirft er ein Porträt seiner Zeit, seiner Gesellschaft und seiner Stadt – das der heutigen überraschend ähnlich ist.

Das Bernbuch, 1973 in New York erschienen, wurde lange wenig beachtet. Erst nach der Neuausgabe im Jahr 2020 wurde es im letzten Jahr erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlicht und als Ereignis gefeiert: «immer noch ein hochaktuelles Zeitdokument» (Deutschlandfunk Kultur). Die Schweizer Regisseurin Barbara Weber, die sich seit einigen Jahren mit der Frage nach Zugängen in der Kultur beschäftigt, wird Carters fremden Blick auf die vertraute Schweiz untersuchen und gemeinsam mit ihrem Team nach Parallelen zu seinen Beobachtungen in der Gegenwart suchen.

TW: Das Stück thematisiert rassistische und diskriminierende Situationen.

Mitwirkende

Konstantina Dacheva(Bühnenbild)
Moritz von Bergen(Videodesign)
Felicitas Zürcher(Dramaturgie)
Anisha Imhasly(Sonstiges)

Spielzeiten

Samstag, 28. Januar 2023 (Premiere / Uraufführung)

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