In einem Presseraum des Gerichtsgebäudes von Chicago warten Reporter auf eine Hinrichtung. Der kleine Kommunist Earl Williams, der einen Polizisten erschossen haben soll, entkommt jedoch, was die Situation für die Journalisten und den korrupten Bürgermeister kompliziert macht.
Eigentlich geht das alles Star-Reporter Hildy Johnson gar nichts mehr an: Er will heiraten und seinen neuen Job in einer Werbeagentur antreten. Sein Chef, Walter Burns, hat es nicht geschafft, ihn von dieser spießigen Entscheidung abzuhalten. Doch was macht Hildy, als der entflohene Todeskandidat plötzlich in seinem Zimmer auftaucht? Was man von einem gestandenen Reporter erwarten kann: er versteckt den Flüchtigen für ein Exklusivinterview. Aber was gibt es zu tun, als er von der Begnadigung des Verbrechers durch den Gouverneur erfährt, die dem korrupten Bürgermeister und der Journalistenhorde jedoch überhaupt nicht ins Konzept passt?
Ben Hecht, Hollywoods Stardrehbuchautor („Vom Winde verweht”) hat 1928 die Vorlage für diese ebenso böse wie schrille Screwball-Komödie über wildgewordene Reporter geschrieben, die vier Mal, am wohl bekanntesten von Billy Wilder mit Jack Lemon und Walter Matthau verfilmt wurde. Bruno Max hat für diese Aufführung eine freie Neubearbeitung geschrieben. Auch im Zeitalter von Blogs und Internet, Handys und Satellitenverbindungen bleibt das Stück eine gelungene Satire auf das Medienbusiness und seine Mechanismen.