Zwei Regisseure nähern sich gemeinsam mit einem namibischen Ensemble einem dunklen Kapitel der Vergangenheit ihrer Länder. Es ist eine Begegnung, die einen Dialog über den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts eröffnet.
Gernot Grünewald, Vertreter des modernen Dokumentartheaters, und sein Team reisten nach Namibia und interviewten Politiker, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Menschen aus der Region und deutschstämmige Farmer. David Ndjavera, mehrfach ausgezeichnet als bester Regisseur Namibias und selbst Herero-Nachfahre, erschafft magisch-metaphorische Bildwelten voller Musik und Tanz. Gemeinsam entwickeln sie ein begehbares Museum, in dem das Publikum parallel Performances, Ausstellungen und Theaterszenen erleben kann.
In deutscher und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln.