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In meinem Namen

Uraufführung/Premiere am 06. April 2019
Im Namen des Volkes werden juristische Urteile verkündet und politische Entscheidungen getroffen. Doch was passiert, wenn jemand keinen Sprecher hat und sich in der Gesellschaft nicht gesehen fühlt?
In meinem Namen
© Sebastian Hoppe

Doch was passiert, wenn jemand keinen Sprecher oder Vertreter hat und sich in der Gesellschaft nicht gesehen fühlt? Wo verschwindet man in der Menge derer, für die jemand anderes spricht? Für wen kann man selber sprechen? Und wie kommt jemand überhaupt dazu, im Namen anderer zu sprechen?

Der polnische Regisseur Wojtek Ziemilski gewann 2017 Fast Forward – Festival für junge Regie und inszeniert nun erstmals am Staatsschauspiel Dresden. Gemeinsam mit sechs Schauspieler*innen des Ensembles und drei Dresdner Bürgerinnen, die sich nicht wahrgenommen fühlen, begibt er sich auf die Suche nach den Grundvoraussetzungen demokratischer Prozesse und der Sichtbarkeit von Menschen in der Gesellschaft.

Mit den Mitteln des Repräsentationssystems Theater, in dem ein Schauspieler auf der Bühne – sei es als Identifikationsfigur für das Publikum, sei es beim Einnehmen einer Rolle – immer auch für etwas anderes steht, hinterfragt er scheinbar selbstverständlich gewordene Vertretungsvorgänge. Und er untersucht, wie und wer für jemand anderes sprechen kann und warum.

Mitwirkende

Alexander Ganz(Schauspieler/in)
Ursula Hobmair(Schauspieler/in)
Birte Leest(Schauspieler/in)
Philipp Lux(Schauspieler/in)
Ahmad Mesgarha(Schauspieler/in)
Deleila Piasko(Schauspieler/in)
Jana Lenauer(Schauspieler/in)
Beate Schulz(Schauspieler/in)
Sigrid Woehl(Schauspieler/in)
Albrecht Ernst(Musiker/in)
Marc Hartmann(Musiker/in)
Germi Rieß(Musiker/in)
Krishan Zeigner(Musiker/in)
Dominic Huber(Bühnenbild)
Germi Rieß(Komponist/in)
Thomas Mende(Videodesign)
Katrin Schmitz(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 06. April 2019 (Premiere / Uraufführung)

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