Für die derzeitige außergewöhnliche Situation entwickelte Marguerite Donlon ein Choreographie- und Bühnenkonzept, das die räumlichen und physikalischen Begrenzungen miteinbezieht. In einem ausdifferenzierten Kaleidoskop werden die getanzten Soli und Duette die menschlichen Hintergründe, die Abgründe von Liebe und Sehnsucht, von Zerstörung und Auflehnung beleuchtet, das Publikum zu Zeugen unserer bedrohten Welt.
Die musikalische Fassung dieses „Prologs“ hat der 1. Kapellmeister Rodrigo Tomillo gemeinsam mit Marguerite Donlon entwickelt. Passagen aus Peter Tschaikowskys berühmtestem Ballettwerk, interpretiert von 13 Musiker*innen, werden mit elektronischen Kompositionen von Sam Auinger und Claas Willeke dicht miteinander verwoben.
Für die Umsetzung dieser Choreographie zeichnen verantwortlich: Marguerite Donlon (Konzept, Choreographie, Bühne), Rodrigo Tomillo (Musikalische Leitung), Markus Maas (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Denislav Kanev, Zachary Chant (Video), Waltraut Körver (Dramaturgie), Francesco Vecchione (Choreographische Assistenz), Uroš Ugarković (Musikalische Assistenz).


