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Sabotage

Uraufführung/Premiere am 04. Dezember 2025
Der jüdische Dokumentarfilmer Jona Lubnik möchte mit einem provokanten Film die Bequemlichkeit seiner deutschen Mitmenschen aufrütteln. Getrieben von der Überzeugung, dass die Vergangenheit nie als Vorwand dienen darf, um über die Gegenwart zu schweigen, sieht er sich mit den Herausforderungen seiner eigenen Familie konfrontiert.

Seine Frau ist eine erfolgreiche Neurologin und fürchtet, dass sich sein Filmprojekt zu einem Politskandal auswachsen könnte, der ihrer Karriere und der ganzen Familie schadet. Alle stehen sich selbst im Weg und sabotieren einander – sei es die Karriere oder die gemeinsame Beziehung.

Mit scharfem Blick durchleuchtet Yael Ronen in ihrer neuesten Stückentwicklung die Mechanismen der (Selbst-)Sabotage und reagiert mit den Mitteln der Komödie auf unsere krisenhafte Gegenwart. Ist Selbstsabotage uns Menschen und unseren Gesellschaften unvermeidlich eingeschrieben?

Yael Ronen wurde 1976 in Jerusalem geboren. Sie studierte szenisches Schreiben am HB Studio in New York und Regie am Seminar HaKibbutzim in Tel Aviv. An der Schaubühne zeigte sie zunächst beim FIND ihre in Israel entwickelten Stücke. Zusammen mit dem Ensemble der Schaubühne sowie mit palästinensischen und israelischen Schauspieler_innen entwickelte sie die Arbeiten »Dritte Generation« (2009) sowie »The Day Before the Last Day« (2011). Von 2015 bis 2023 war sie Hausregisseurin am Maxim Gorki Theater. Seit der Spielzeit 2023/24 inszeniert Yael Ronen wieder regelmäßig an der Schaubühne. Bisher entstanden »Bucket List« (eingeladen zum Theatertreffen 2024) sowie »Replay«.

In einer Übersetzung von Irina Szodruch

Mitwirkende

Yael Ronen(Regie)
Magda Willi(Bühnenbild)
Amit Epstein(Kostümbild)
Yaniv Fridel(Komponist/in)
Ofer Shabi(Komponist/in)
Stefano Di Buduo(Videodesign)
Marcel Kirsten(Lichtdesign)
Carolin Haupt(Schauspieler/in)
Eva Meckbach(Schauspieler/in)
Dimitrij Schaad(Schauspieler/in)
Konrad Singer(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 04. Dezember 2025 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 06. Dezember 2025
Sonntag, 07. Dezember 2025
Montag, 08. Dezember 2025
Dienstag, 09. Dezember 2025
Freitag, 16. Januar 2026 (Sonderaufführung)
Samstag, 17. Januar 2026
Sonntag, 18. Januar 2026

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