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9 Tage wach

Uraufführung/Premiere am 10. November 2018
Eric Stehfest erzählt von seiner Beziehung zur Partydroge Crystal Meth und den Herausforderungen, die er aufgrund seiner Abhängigkeit meistern musste. Die Geschichte beleuchtet die Gefahren und Folgen des Drogenkonsums und den schmerzhaften Weg zurück ins Leben.
© Sebastian Hoppe

Zu den Großeltern besteht loser Kontakt, über Gespräche und Fotoalben erfährt Eric, dass seine Urgroßväter Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg gewesen sind. In dieser Zeit nahmen sie Amphetamine ein, die sogenannte Wunderpille Pervitin, um die Angst vor dem Töten und Getötetwerden zu verlieren. In der Grundsubstanz ist es „das gleiche Zeug“, das Eric konsumiert, um sich unbesiegbar zu fühlen, tagelang durchzufeiern, kurz: „um zu fliegen“. Vergessen sind der familiäre Stress, der letzte Laufpass oder der verwehrte Zutritt in einen angesagten Club. Bereits der erste Konsum kann in die Abhängigkeit führen, denn wer einmal fliegt, will wieder high sein, und die klaren Momente dazwischen werden seltener.

Die Droge stellt Erics Leben auf die Probe: Dealen, Verkehrsdelikte, Raub, eine Freiheitsstrafe auf Bewährung und die Trennung von seiner großen Liebe Anja, die das gemeinsame Kind abtreibt. Die Aufnahme zum Schauspielstudium in Leipzig führt zu einer kurzen drogenfreien Zeit, der Rückfall wird umso heftiger. Nach neun wachen Tagen stellt ihm die Schauspielschule ein Ultimatum: Einen Abschluss in Darstellender Kunst gibt es nur gegen Entzug und Therapie. Doch ist ein Leben ohne Christin überhaupt noch möglich?

Heute gehört Eric Stehfest zu den Shootingstars des deutschen Fernsehens, mit 9 Tage wach will er über die Gefahren der Modedroge aufklären. John von Düffel hat diesen schonungslosen Bericht über die Drogenszene, den schmerzhaften Entzug und das jahrelange Doppelleben für die Bühne adaptiert.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturjahr Sucht der Landeshauptstadt Dresden, gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Mitwirkende

Eva Hüster(Schauspieler/in)
Jannik Hinsch(Schauspieler/in)
Moritz Kienemann(Schauspieler/in)
Gregor Sturm(Bühnenbild)
Svenja Käshammer(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 10. November 2018 (Premiere / Uraufführung)

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