Im Mittelpunkt steht das Ehepaar Stern, das mit Spiessers verwandt und mit Neureichs verschwägert ist und kaum ahnt, wie sehr sich die Welt um sie herum im Umbruch befindet. Hollaenders Revue, die seit ihrer Uraufführung nicht mehr auf der Bühne zu sehen war und nur in Teilen überliefert ist, wird in einer neuen Textfassung aus der Feder des für seine kritischen Unterhaltungskomödien bekannten Autors David Gieselmann wiederauferstehen. Eine rasante Tour de Force, in Szene gesetzt von Regisseur Christian Brey, der das Stück auf seine kabarettistische Spitze treibt und Opernsängerin Noëmi Nadelmann, Chansonnier Michael von der Heide sowie Ensemblemitglied Karl-Heinz Brandt gleich in mehrere Rollen schlüpfen lässt.
Spuk in der Villa Stern
Uraufführung/Premiere am 26. Januar 2019
Friedrich Hollaender, einer der erfolgreichsten Kabarettisten und Komponisten der Weimarer Republik, schrieb seinen «Spuk in der Villa Stern» im Jahr 1931. Mit bissigen Songs spielte er darin unverhohlen auf den aufkommenden Nationalsozialismus in Deutschland an.
Mitwirkende
David Gieselmann(Autor/in)
Christian Brey(Regie)
Noëmi Nadelmann(Sänger/in)
Michael von der Heide(Sänger/in)
Karl-Heinz Brandt(Schauspieler/in)
Kai Tietje(Musikalische Leitung)
Anette Hachmann(Kostümbild)
Roland Edrich(Lichtdesign)
Spielzeiten
Samstag, 26. Januar 2019
(Premiere / Uraufführung)

