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Inferno

Uraufführung/Premiere am 15. Dezember 2012
Die Hölle inspirierte zahlreiche Künstler, darunter Dante Alighieri mit seiner „Göttlichen Komödie“. Auch Maler wie Matthias Grünewald und Lucas Cranach der Ältere schufen eindrückliche Darstellungen des Infernos.

Pascal Touzeau beschäftigt sich für seinen Ballettabend „Inferno“ mit jener Höllen-Thematik und setzt sich mit allegorischen Darstellungen gequälter Körper, Schattenleiber und dämonischer Fratzen auseinander. Die Vorstellung eines ewig in Schmerz und Sünde gebannten Körpers – eine Herausforderung, die Touzeau annimmt, um Spielräume einer Grenzsituation zu erkunden. Anknüpfend an seine Arbeit „The Irin – Fluch des Engels“ gestaltet er ein „Höllenspektakel“, das nach der Darstellbarkeit von Schmerz fragt und Schönheit als existenziellen Trost erlebbar zu machen versucht.

Pascal Touzeau erhielt seine Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt Bordeaux. Unter der Leitung von William Forsythe war er von 1992 bis 2001 Mitglied des Ballett Frankfurt. Nachdem er als Ballettdirektor in Madrid gearbeitet hatte, wurde er mit der Spielzeit 2009 / 2010 Ballettdirektor von ballettmainz und kreierte hier neoklassische Handlungsballette wie „Romeo und Julia“, essayistische Erkundungen wie „Heaven’s Sky“ oder dem modernen Tanztheater verpflichtete Stücke wie „Voice 1“.

Choreographie, Konzept, Bühne, Kostüme und Licht Pascal Touzeau
Musik Sofia Gubaidulina

Mitwirkende

Pascal Touzeau(Choreografie)
Sofia Gubaidulina(Komponist/in)

Spielzeiten

Samstag, 15. Dezember 2012 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 18. Dezember 2012
Samstag, 22. Dezember 2012
Sonntag, 23. Dezember 2012
Sonntag, 06. Januar 2013
Montag, 07. Januar 2013
Freitag, 15. März 2013
Freitag, 22. März 2013
Mittwoch, 24. April 2013
Freitag, 26. April 2013
Freitag, 03. Mai 2013
Samstag, 04. Mai 2013
Mittwoch, 08. Mai 2013

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