In einem kafkaesken Setting über die letzten 100 Jahre hinweg bis heute entwerfen der Autor Thomas Köck und die Regisseurin Elsa-Sophie Jach die "Dritte Republik" als ein Verfassungskonzept für ein taumelndes Europa zwischen Globalisierung und nationalstaatlichen Sehnsüchten: die Dystopie eines autokratischen und neoliberalen Staatenbunds, ausgelöst durch den Rechtsdruck mehrerer europäischer Länder.
Der junge Österreicher Thomas Köck gehört zu den interessantesten gegenwärtigen Autoren für das Theater. Anlässlich des hundertsten Jahrestags des 9. November 1918 hat das Thalia Theater ihn gebeten, über den Wandel, aber vor allem die Zukunft Europas nachzudenken.
Die Regisseurin Elsa-Sophie Jach ist Absolventin der Hamburger Theaterakademie. „Dritte Republik“ ist ihre erste gemeinsame Arbeit am Thalia Theater.


