Gernot Grünewald und sein Ensemble haben während dieser vier Tage ein anderes Bild erlebt. Das Bild einer Stadt, die sich neu findet – ganz im Sinne der Polis, die auf den alten, den ursprünglichen Begriff der Politik verweist: Räume, die nicht immer verortbar sind, sondern aus dem Miteinanderhandeln- und sprechen entstehen, Räume, die im Dazwischen liegen. Politik ist auf einmal spürbar, greifbar, findet um einen herum auf der Straße statt und macht einen fassungslos, wenn man in Trumps Gesicht in einem vorbeifahrenden Auto blickt. Beobachter_innen werden zu Teilnehmer_innen und so stellt man sich zwangsläufig die Frage: Wie steht es um unsere Demokratie und wo stehe ich?
Vier Tage im Juli – Blackbox G20
Uraufführung/Premiere am 12. Mai 2018
Während des G20-Gipfels in Hamburg erlebte die Stadt einen Ausnahmezustand. Staats- und Regierungschefs der zwanzig größten Industrienationen wurden von einer massiven Polizeipräsenz geschützt, während Tausende von Demonstranten ihren Unmut gegen die politischen Entscheidungen zum Ausdruck brachten.
Mitwirkende
Gernot Grünewald(Regie)
Michael Köpke(Bühnenbild)
Michael Köpke(Kostümbild)
Isabel Robson(Videodesign)
Daniel Spier(Komponist/in)
Bendix Fesefeldt(Dramaturgie)
Elias Arens(Schauspieler/in)
Katharina Schenk(Schauspieler/in)
Caner Sunar(Schauspieler/in)
Spielzeiten
Samstag, 12. Mai 2018
(Premiere / Uraufführung)
Freitag, 25. Mai 2018
Samstag, 26. Mai 2018
Freitag, 08. Juni 2018
Freitag, 08. Juni 2018
Freitag, 15. Juni 2018
Freitag, 15. Juni 2018

