Mit ihren Sticheleien und Bonmots über die Schrecken der Liebe und das Grauen der Ehe erobern sie seit über 400 Jahren die Herzen des Publikums.
Auf dem idyllischen Landsitz des Gouverneurs Leonato entspinnen sich zwei Intrigen um diese beiden so verschiedenen Paare: Während Hero und Claudio durch eine böse Intrige fast um ihr Glück gebracht werden, finden Beatrice und Benedict durch eine List ihrer Freunde überhaupt erst zueinander. Trotz der Begriffsstutzigkeit der örtlichen Polizei und Stadtwache lösen sich die Konflikte nach allen Regeln der Komödienkunst in Wohlgefallen auf – so kann am Ende eine fröhliche Doppelhochzeit gefeiert werden.
„Viel Lärm um nichts“ wird zu Shakespeares (1564–1616) späten heiteren Komödien gezählt. Lieder, Tanzmusik und musikalische Einlagen prägen die Struktur der Komödie und sind dabei mehr als nur dekoratives Beiwerk: Die Liedtexte geben jeweils auch einen ironischen Kommentar zur Handlung.
Andreas Gergen inszeniert diese federleichte Sommerkomödie. Während ihn mit Regina Schill (Kostüme) bereits eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, ist Stefan Mayer ein neuer Ausstattungspartner, der in Salzburg „Romeo und Julia“ realisiert hat.

