Inge Lohmark, eine Sport- und Biologielehrerin, muss sich mit den Herausforderungen eines Systemwechsels und persönlichen Verlusten auseinandersetzen. Als ihre Schule geschlossen werden soll und ihre Unterrichtsmethoden in der Kritik stehen, verliebt sie sich unerwartet in eine ihrer Schülerinnen.
Doch nun will die sterbende Kleinstadt in Vorpommern, in der sie unterrichtet, ihre Schule schließen, ihre Unterrichtsmethoden geraten in die Kritik – und sie, völlig unerwartet, verliebt sich in eine ihrer Schülerinnen. Lohmarks geordnetes Weltbild, ihr Biologismus, bekommt ernsthafte Risse.
Judith Schalansky erzählt von einer Zeit des Übergangs: das Alte gibt es nicht mehr, das Neue bleibt fremd. Sie schreibt über Menschen, die zu retten versuchen, was nicht zu retten ist, und über die Nachwendejahre zwischen Verknöcherung und Aufbruch.