Da fällt plötzlich eine Pistole auf den Boden, der Lehrerin vor die Füße. An Schiller führt jetzt kein Weg mehr vorbei. Mit vorgehaltener Waffe treibt Kelich ihre Schützlinge aus der Integrationsverweigerung auf die Theaterbühne, bis auch in Sachen Idealismus kein Stein mehr auf dem anderen liegt.
»Verrücktes Blut« wurde 2011 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, die Uraufführungsinszenierung am Ballhaus Naunynstraße zum Berliner Theatertreffen und u. a. zu den Festivals Radikal Jung und Heidelberger Stückemarkt eingeladen.
Inszenierung: Catja Baumann
Bühne: Gwendolyn Bahr
Kostüme: Leah Lichtwitz
Musikalische Einstudierung: Burkhard Bauche
Dramaturgie: Charlotte Orti von Havranek

