In ihrem 1818 veröffentlichten Schauerroman hat Mary Shelley diese universelle Menschheitsphantasie mit der Frage verknüpft, wie das Böse im Menschen entsteht. Aus Leichenteilen zusammengestückelt, hat Victor Frankenstein ein Geschöpf von grotesker Hässlichkeit geschaffen. Überall, wo es sich auf der Suche nach Nähe Menschen zeigt, wird es panikartig vertrieben. Ihre Geschichte vom Monster aus verschmähter Liebe ist zu einem modernen Mythos geworden. Den unzähligen Fortschreibungen fügt das Theater Magdeburg nun seine eigene hinzu: Zum Weinen! Zum Lachen! Zum Schreien!
Regie führte Nina Gühlstorff, die Bühne und Kostüme stammen von Marouscha Levy.

