257 Jahre nach der Uraufführung wird das Werk in einer neuen, besonderen Fassung mit erzählenden Texten anstelle der Secco-Rezitative aufgeführt – Sprecher ist der Schauspieler Klaus Schreiber. Es spielt die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Michael Hofstetter.
Das Stück führt vor, wie die spanischen Eroberer unter Hernán Cortés den Aztekenkaiser Montezuma durch List überwinden und ihn schließlich sogar gefangen nehmen konnten. Obwohl Montezumas heldenhafte Verlobte einen Rettungsplan entworfen hat, scheitern alle Bemühungen um einen friedlichen Ausgang.
Am Tag der Premiere eröffnet außerdem die Sonderausstellung „Friedrichs Montezuma – Macht und Sinne in der Preußischen Hofoper“ des Staatlichen Instituts für Musikforschung im Musikinstrumenten-Museum. Sie zeigt die textlichen und musikalischen Quellen zu „Montezuma“, informiert über die Entstehung des Werkes und über seine gedanklichen Grundlagen.
In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung (SIM) wird eine Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn angeboten. Tickets sowie weitere Informationen sind unter Tel. 030 20354-555 und www.staatsoper-berlin.de erhältlich.

