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Die Frau ohne Schatten

Uraufführung/Premiere am 25. Mai 2019
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Opernhauses am Ring kommt Richard Strauss’ Die Frau ohne Schatten zur hochkarätig besetzten Festpremiere. Das Werk, das der Komponist selbst als „schönste und erhabenste Arbeit“ bezeichnete, entstand inmitten des Ersten Weltkriegs.

Erzählt wird die (komplexe) Geschichte zweier Paare – Kaiser und Kaiserin sowie Färber und Färberin –, die durch Selbsterkenntnis und Selbstüberwindung zum glücklichen Ende finden.

Wien wäre nicht Wien, wenn nicht schon das Vorhaben, das Werk hier zur Weltpremiere zu bringen, auch eine Opposition auf den Plan gerufen hätte, wie Staatsoperndramaturg Dr. Oliver Láng im Magazin „Prolog“ erläutert. Parallel dazu kam Kritik am neuen Direktor Strauss, der noch vor seinem Antritt angefeindet wurde. Nach der Uraufführung waren die Lager gespalten. Doch seit der Uraufführung hat Die Frau ohne Schatten eine reiche Aufführungsgeschichte erlebt und gilt als einer der besonderen Höhepunkte des Wiener und internationalen Musiktheaters.

Musikalisch und musikdramaturgisch griff Strauss Ideen von Richard Wagner auf und führte sie in seinem Sinne weiter. Hinsichtlich des zaubermärchenhaften Ambientes und den Prüfungen, die den Helden auferlegt sind, stand hingegen Mozarts Zauberflöte Pate.

Für die musikalische Leitung konnte mit Christian Thielemann einer der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart gewonnen werden. Die Frau ohne Schatten ist nach Tristan und Isolde und Hänsel und Gretel seine dritte Staatsopernpremiere. Seit seinem Debüt am Haus 1987 dirigierte er hier Vorstellungen von La traviata, Le nozze di Figaro, Parsifal, Die Meistersinger von Nürnberg, Ariadne auf Naxos sowie den Ring des Nibelungen.

Inszeniert wird Die Frau ohne Schatten von Vincent Huguet, der mit dieser Produktion sein Staatsoperndebüt gibt. Der französische Regisseur arbeitete vor seiner Theatertätigkeit u. a. als Kunsthistoriker, bevor er 2008 seine Zusammenarbeit mit Patrice Chéreau begann, dessen Assistent er bis zum Tod des legendären Regisseurs 2013 blieb. Jüngste eigene Inszenierungen führten ihn nach Montpellier (Lakmé), Aix-en-Provence (Dido and Aeneas) und Luzern (Roméo et Juliette).

Für das Bühnenbild zeichnet Aurélie Maestre verantwortlich, für die Kostüme Clémence Pernoud. Beide präsentieren mit der Frau ohne Schatten ihre erste Arbeit für das Haus am Ring. Das Lichtdesign stammt von Bertrand Couderc, Dramaturg der Produktion ist Louis Geisler.

OPER IN DREI AUFZÜGEN | TEXT: HUGO VON HOFMANNSTHAL

Mitwirkende

Christian Thielemann(Musikalische Leitung)
Aurélie Maestre(Bühnenbild)
Clémence Pernoud(Kostümbild)
Bertrand Couderc(Lichtdesign)
Louis Geisler(Dramaturgie)
Stephen Gould(Schauspieler/in)
Camilla Nylund(Schauspieler/in)
Evelyn Herlitzius(Schauspieler/in)
Sebastian Holecek(Schauspieler/in)
Maria Nazarova(Schauspieler/in)
Benjamin Bruns(Schauspieler/in)
Monika Bohinec(Schauspieler/in)
Wolfgang Koch(Schauspieler/in)
Nina Stemme(Schauspieler/in)
Samuel Hasselhorn(Schauspieler/in)
Ryan Speedo Green(Schauspieler/in)
Thomas Ebenstein(Schauspieler/in)
Ileana Tonca(Schauspieler/in)
Mariam Battistelli(Schauspieler/in)
Szilvia Vörös(Schauspieler/in)
Virginie Verrez(Schauspieler/in)
Bongiwe Nakani(Schauspieler/in)
Zoryana Kushpler(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 25. Mai 2019 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 30. Mai 2019
Sonntag, 02. Juni 2019
Donnerstag, 06. Juni 2019
Montag, 10. Juni 2019

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