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Von Heldinnen und Prinzen

in Mainfranken Theater Hauptgebäude
Uraufführung/Premiere am 20. November 2011
Der Kinder- und Jugendtheatertag steht unter dem Motto „Märchen“ und verwandelt das Theater in eine Märchenlandschaft. Es gibt viel zu entdecken, von interaktiven Kinderstücken bis hin zu spannenden Mitmachaktionen.

Schauspieler, Musiker und Tänzer des Mainfranken Theaters bieten Mitmachtrainings für jedes Alter an. Märchen, unter anderem von den Brüdern Grimm, werden von Schauspielern für und mit Kindern erzählt und ein riesengroßes Märchenbild lädt Kinder dazu ein, dieses mit vielen Märchenfiguren zu gestalten. Da gilt es eine aufregende Märchenschnitzeljagd durch das Theater zu bestehen. Oder aber man bastelt gleich selbst sein eigenes Märchentheater und eine Tiermaske aus Ayanas Welt. Der Clown Zenz macht mit seinen Musikerkollegen Kunststücke auf und mit seiner kleinen Geige und neben afrikanischen Spielen werden überall Märchen zum Mitmachen erzählt.

Highlights:

Uraufführung: AYANA RABENSCHWESTER

Vom Mädchen, das mit einem Hahn auszog, seine Brüder zu retten.

Interaktives Kinderstück mit Musik für Kinder ab 5 Jahren

Von Mona Becker und Bernhard Stengele

Eines Tages kommt der Ölzauberer Usiku in ein afrikanisches Dorf und verwandelt an dem Tag, als das Mädchen Ayana geboren wird, ihre drei Brüder in drei Raben, die ihm zu Diensten sein müssen. Ayana wird von ihm verflucht und ist von nun an stumm. Doch als sie feststellt, dass sie sich mit dem klugen Hahn Kashka unterhalten kann, findet sie nicht nur einen Freund, sondern die beiden beschließen auch, sich auf den Weg zu machen, um die Brüder zu suchen und zu retten. Auf ihrer Reise treffen die beiden mutigen Freunde viele Tiere und Menschen, die ihre Hilfe benötigen und ihnen den Weg zu Usiku weisen können…

12 Schauspielerinnen und Schauspieler aus Burkina Faso, dem Tshad, Ghana, Deutschland und Schweden verwandeln den Theaterraum gemeinsam mit den Kindern in einen großen Konzert- und Erzählraum. Jedes Kind bekommt einen Klangkörper in Form eines kleinen Plastikeimers in die Hand und somit eine Stimme, um die Geschichte gemeinsam mit den Schauspielern musikalisch zu illustrieren, kommentieren und unterstützen zu können.

Dem Bühnenbild von Birgit Remuss und den Kostümen von Kristopher Kempf liegt die Idee der Wiederverwertung von Abfallprodukten zu Grunde. So wurden Bäume, Kostüme und Masken mit viel Fantasie aus Kronkorken, alten CDs, Plastikflaschen oder Joghurtbechern angefertigt.

Inspiriert ist dies durch den Besuch des Teams in Burkina Faso. Dort stellte Bühnenbildnerin Birgit Remuss und Regisseur Bernhard Stengele fest, dass die Afrikaner unseren Wohlstandsmüll mit viel Fantasie zweckentfremden oder auch wiederverwerten. Der Text wurde im Laufe des Probenprozesses weiterentwickelt. Entstanden ist ein ganz besonderes Märchen, ein Plädoyer für Solidarität und Verantwortung dem Anderen und Fremden gegenüber.

Inszenierung: Bernhard Stengele

Bühne: Birgit Remuss

Kostüm: Kristopher Kempf

Musikalische Leitung: Mahamadou Tapsoba, Ouelgo Téné, Bernhard Stengele

Choreographie: Mahamadou Tapsoba, Bernhard Stengele

Dramaturgie/Theaterpädagogik: Daniela Scheuren

*****

Ohren auf und mitgemacht

Kleine Musiker ganz groß

Ein besonderes Highlight wird die Einstudierung und Aufführung der Kindersinfonie für Streicher und originelle Schlaginstrumente unter der Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso sein. Ob die Kindersinfonie nun Leopold Mozart, Edmund Angerer oder jemand ganz anderes komponiert hat, ist bis heute nicht klar, spielt aber für den Spaß, den die jungen Musikerinnen und Musiker dabei haben werden, keine Rolle. Mit unseren Profimusikern aus dem Philharmonischen Orchester Würzburg werden die Kinder das Werk in einem Workshop gemeinsam erarbeiten und schließlich vor Publikum aufführen. Spielerisch werden die Kinder sich dieses erfrischende Werk mit den Musikern zusammen aneignen und dabei musikalisches Gespür und vor allem Rhythmusgefühl kennenlernen.

Euphorion präsentiert:

„Beeing little red riding hood”

Ein deprimierter „Prinz“, der keine Lust mehr auf die perfekte Traumfrau hat und viele andere scheinbar bekannte Märchenfiguren suchen das Glück und finden das Leben. Sind Märchen Kindertraum, moralischer Zeigefinger oder Ort der Versuchung?

Julian Menningers Regiedebüt wirft mit „Beeing little red riding hood“ einen grotesk-humoristischen Blick auf deutsche Volksmärchen.

Der große Poetry Slam

Abgerundet wird der Tag durch den Poetry Slam „Dead or alive“ zwischen Schauspielerinnen und Schauspielern des Mainfranken Theaters und jungen Slammern aus Deutschland, moderiert vom allseits bekannten Slammaster Christian Ritter.

Mitwirkende

Birgit Remuss(Bühnenbild)
Kristopher Kempf(Kostümbild)
Mahamadou Tapsoba(Musikalische Leitung)
Ouelgo Téné(Musikalische Leitung)
Daniela Scheuren(Dramaturgie)
Halimata Nikiema(Schauspieler/in)
Georg Zeies(Schauspieler/in)
Mahamoudou Tapsoba(Schauspieler/in)
Issaka Zoungrana(Schauspieler/in)
Tienhan Kini(Schauspieler/in)
Max De Nil(Schauspieler/in)
Anna Sjöström(Schauspieler/in)
Ouelgo Téné(Schauspieler/in)
Carolin Kipka(Schauspieler/in)
Gustave Sorgo(Schauspieler/in)
Patricia M’Bailédé(Schauspieler/in)
Großvater Gustave Sorgo(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 20. November 2011 (Premiere / Uraufführung)

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