Als der Hausherr entscheidet, dass die beiden Stücke gleichzeitig aufgeführt werden sollen, ist die Operntruppe entrüstet, bereitet aber dennoch die Verbindung der Stücke vor. Der Komponist sieht diesen Plan als Frevel an seinem Werk, doch Zerbinettas Verführungskünste bringen ihn dazu, einzuwilligen. Die Vorführung beginnt …
„Ariadne auf Naxos“ war – nach den Opern „Elektra“ und „Der Rosenkavalier“ – die dritte gemeinsame Arbeit von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss.
Die Grauzonen zwischen Treue und Untreue, Bewahrung und Weiterentwicklung auslotend, konnte die Inszenierung von Intendant Uwe Eric Laufenberg bereits internationale Erfolge feiern. Nach Brüssel, Berlin, Barcelona und Tel Aviv ist das Stück erneut unter Laufenbergs Regie sowie in neuer Besetzung zu erleben.
Nach seinem Auftritt als Graf Bolkonski in »Krieg und Frieden« ist es der Oper Köln wieder gelungen, den jüngst von der Fachzeitschrift Opernwelt zum »Sänger des Jahres 2011« gekürten Johannes Martin Kränzle für eine Protagonistenpartie (Musiklehrer) zu gewinnen. Die Zerbinetta gibt Daniela Fally, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Barbara Haveman (Ariadne), Regina Richter (Komponist) und Marco Jentzsch (Tenor/ Bacchus) feiern bei der Premiere ihre Rollendebüts.
Die musikalische Leitung liegt in den Händen von GMD Markus Stenz, der gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester Köln musiziert. Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung, die schon in Brüssel, Berlin, Barcelona und Tel Aviv Erfolge feierte, ist nur einen Monat lang zu sehen.
Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel Libretto von Hugo von Hofmannsthal
Musikalische Leitung Markus Stenz
Inszenierung Uwe Eric Laufenberg
Bühne Tobias Hoheisel
Kostüme Jessica Karge
Dramaturgie Hans Nadolny
Gürzenich-Orchester Köln

