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Deutlich weniger Tote

in Freies Werkstatt Theater
Uraufführung/Premiere am 24. Januar 2013
Zwei Schauspieler, beide männlich und in Deutschland aufgewachsen, wollen einen Theaterabend über den Krieg gestalten. Sie entscheiden sich, den kurzen Text „Deutlich weniger Tote“ von Falk Richter zu spielen und erkunden die Themen Krieg und seine Ursachen.

Dann beschäftigen sie sich mit dem Krieg und seinen Ursachen, mit den deutschen Auslandseinsätzen und mit der Suche nach dem gerechten Krieg. Und weil sie zum Glück keine Kriegserfahrungen haben, spielen sie Krieg. In Form von Theater, Gesellschaftsspielen und Computerspielen. Sie treffen Bundestagsabgeordnete aus dem Verteidigungsausschuss und gehen in eine Paintball-Halle. Und sie spielen Kleist, Shakespeare, Merkel, Clinton, Remarque, Schröder, Kohl, Borchert und unbekannte Bundeswehrsoldaten.

Seit den 90er Jahren sind deutsche Soldaten in verschiedenen Kriegen auf der Welt beteiligt, eine öffentliche Auseinandersetzung damit findet häufig nur sehr eingeschränkt statt. Diskussionen über die Einsätze scheitern oft an der Einschätzung, dass man zu wenig Informationen habe, um den jeweiligen Einsatz beurteilen zu können.

Mit "Deutlich weniger Tote" begeben sich die Darsteller stellvertretend für die Zuschauer auf die Suche nach Informationen und Positionen.

Mitwirkende

Valentin Stroh(Schauspieler/in)
René Wedeward(Schauspieler/in)
Susanne Weibler(Bühnenbild)

Spielzeiten

Donnerstag, 24. Januar 2013 (Premiere / Uraufführung)

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