Ein ensembleentwickeltes Stück, inspiriert von Marlen Haushofers Roman „Die Wand“, das neue Perspektiven eröffnet. Es thematisiert den Druck, den eigenen Ansprüchen als perfekte Hausfrau, Mutter, Ehefrau und Dichterin gerecht zu werden.
Wie ein fehlgeleiteter Partygast durchs Leben, immer bestrebt, äußeren Anforderungen mit Bravour zu begegnen, setzt S. Plath sich mit ihrem Anspruch unter Druck, die perfekte Hausfrau, Mutter, Ehefrau und Dichterin in einer Person zu vereinen. Selbst dann noch, als sie mit zwei Kindern alleinerziehend dastand. Tief in ihrem Inneren rebelliert sie gegen das Wunschbild, das sie selbst kreierte und geht durch die Wand.
Regie: Anja Schöne Musik: Marek Zedek Bühnenbild: Jan Pawlowski