Jenůfa verheimlicht ihre Schwangerschaft und erwartet Nachricht von Stewa. Sie fürchtet, er werde zum Militärdienst eingezogen und sie somit als Unverheiratete der Schande preisgeben. Betrunken kehrt ihr Geliebter zurück. Ihre Ziehmutter, die Küsterin Buryja, erhebt jedoch Einspruch gegen die Hochzeit. Stewa versichert Jenůfa, dass er sie niemals verlassen werde. Sein oft gewalttätiger Stiefbruder Laca liebt Jenůfa ebenfalls und ist eifersüchtig. Eine tragische, zugleich packende Geschichte nimmt ihren Lauf.
Leoš Janáček (1854-1928) gelang 1916 mit „Jenůfa“ am Prager Nationaltheater der große Durchbruch; seither ist er, nach Puccini und Strauss, der meistgespielte Opernkomponist des 20. Jahrhunderts.
Theater&Philharmonie Thüringen setzt mit der Inszenierung „Jenůfa“ durch Generalintendant Kay Kuntze – nach Lady Macbeth von Mzensk, Peter Grimes und Der Rosenkavalier – seine Tradition fort, Opern des 20. Jahrhunderts – Klassiker oder Wiederentdeckungen – als zentrale Position des Musiktheater-Spielplans zur Aufführung zu bringen.
Jenůfa
Oper aus dem mährischen Bauernleben in drei Akten
(Prager Fassung)
Libretto von Gabriela Preissová
Deutsch von Max Brod
Musikalische Leitung Laurent Wagner
Inszenierung Kay Kuntze
Bühne, Kostüme Martin Fischer*
Choreinstudierung Holger Krause
Dramaturgie Felix Eckerle
Der Opernchor von Theater und Philharmonie Thüringen singt in der Einstudierung von Holger Krause. Es spielt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera.

