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The Turn of the Screw

in Musiktheater im Revier
Uraufführung/Premiere am 30. September 2016
Die Gouvernante kommt auf das Landgut Bly und findet dort zwei scheinbar unschuldige Kinder vor. Doch als unheimliche Erscheinungen auftauchen, beginnt sie zu zweifeln, ob die Idylle trügerisch ist und ob die Kinder tatsächlich so unschuldig sind, wie sie scheinen.

Allein mit der Haushälterin Mrs. Grose nimmt sie sich liebevoll der Aufgabe an. Doch dann wird Miles von der Schule verwiesen. Sind die Kinder vielleicht doch nicht so unschuldig, wie es scheint? Als sie dann unheimliche Erscheinungen zu sehen beginnt, verliert sie langsam die Orientierung. Die verstorbenen Hausangestellten Quint und Mrs. Jessel scheinen Miles und Flora in ihren Bann ziehen zu wollen. Im Kampf um die Unschuld der Kinder dreht sich die Schraube von Täuschung, Verführung und Wahnsinn immer weiter zu, bis sie vollends durchdreht.

Als in der Mitte des 20. Jahrhunderts in Großbritannien der Ruf nach einer nationalen Oper lauter wurde, war Benjamin Britten nicht nur die Galionsfigur dieser Bewegung, sondern etablierte gleichzeitig die Gattung der Kammeroper, mit der es möglich sein sollte, in kleinen Städten zu gastieren und Musiktheater im Land zu verbreiten.

The Turn of the Screw ist dafür das erfolgreichste Beispiel. 1954 bei einem Festival in Venedig uraufgeführt, tourte die Produktion in den folgenden Jahren durch ganz Europa. Britten erweist sich dabei als ein Zauberer der Klangfarben, der mit den beschränkten Mitteln des Kammerensembles eine vielfältige, subtile Musik schafft, die zwischen filigraner Zerbrechlichkeit und kraftvoller Tiefe alle Facetten kennt. Ebenso wie die Romanvorlage von Henry James verbleibt diese Kammeroper in der Zweideutigkeit, lässt bewusst Fragen offen und Spielraum zur Deutung.

Regie führt Viktoria Knuth, die in der vergangenen Spielzeit mit der Kinderoper Onkel Tschang (nach der Operette „Das Land des Lächelns) ihr Debüt als Regisseurin gab. Als Regieassistentin hatte Knuth in den Jahren zuvor bereits an mehreren deutschen Theatern Erfahrungen hauptsächlich im Musiktheaterbereich gesammelt. Am Theater Erfurt verantwortet sie mit The Turn of the Screw nun also ihre zweite eigene Produktion.

Text von Myfanwy Piper
In deutscher Sprache
Musikalische Leitung Samuel Bächli

Mitwirkende

Valtteri Rauhalammi(Musikalische Leitung)
Thomas Rimes(Musikalische Leitung)
Frederike Malke(Bühnenbild)
Lisa Schoppmann(Kostümbild)
Juliane Schunke(Dramaturgie)
Patrick Fuchs(Lichtdesign)
Ibrahim Yesilay(Schauspieler/in)
Alfia Kamalova(Schauspieler/in)
Judith Caspari(Schauspieler/in)
Noriko Ogawa-Yatake(Schauspieler/in)
Cornel Frey(Schauspieler/in)
Petra Schmidt(Schauspieler/in)
Myfanwy Piper(Autor/in)
Samuel Bächli(Musikalische Leitung)
Florian Hahn(Lichtdesign)
Kristina Zimmermann(Bühnenbild)
Lorina Strange(Dramaturgie)
Julian Freibott(Schauspieler/in)
Julia Neumann(Schauspieler/in)
Linus Eisleb(Schauspieler/in)
Florian Pahl(Schauspieler/in)
Helene Wagner(Schauspieler/in)
Sophia Wendt(Schauspieler/in)
Stéphanie Müther(Schauspieler/in)
Julian Freibott(Schauspieler/in)
Margrethe Fredheim(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 30. September 2016 (Premiere / Uraufführung)

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