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Die Hochzeit des Figaro

Uraufführung/Premiere am 29. Oktober 2023
Im Schloss des Grafen Almaviva bei Sevilla, um 1780, bereiten sich Figaro und Susanna auf ihre Hochzeit vor. Doch der Graf hat ein Auge auf Susanna geworfen und es beginnt ein Spiel voller Intrigen und Verwicklungen.

Er hat ein lüsternes Auge auf Susanna geworfen, macht ihr eindeutige Avancen und pocht dabei auf das alte Herrenrecht auf die erste Nacht. Allerdings kommt ihm seine Gattin – die Gräfin – auf die Schliche. Ihre Ehe ist zwar ein bisschen eingeschlafen, doch möchte sie ihn nicht so einfach aufgeben. Da Susanna aber nicht einmal im Traum daran denkt, sich vom Grafen verführen zu lassen, schmieden die beiden Damen einen Komplott. Ob ihr Plan gelingt, ist anfangs sehr fraglich, da noch weitere Figuren an dieser und an anderen Intrigen mitspinnen: ein dauerverliebter Page, der jedem Rockzipfel hinterherhechelt, ein wortgewandter Rechtsverdreher, der mit Figaro noch eine alte Rechnung offen hat, ein vertratschter Hausdrachen und ein intriganter Musiklehrer ...

„Figaros Hochzeit“ zählt zu den schönsten Werken, die Mozart je komponierte und gilt seit seiner Uraufführung im Jahr 1786 als Dauerbrenner. Vier Jahre nach seiner letzten abendfüllenden Oper „Die Entführung aus dem Serail“ stellt „Die Hochzeit des Figaro“ eine komische Oper – eine Opera buffa dar. Sowohl die Handlung als auch die Musik leben von subtilen Humor und psychologischen Scharfblick. Zahlreiche Arien wechseln sich mit Ensemble-Nummern ab und werden verbunden durch Secco-Rezitative. Mozarts Musik erklingt mit einer bis dahin unerhörten Vielschichtigkeit des Orchester- und Stimmsatzes. Die schillernden Ensembleszenen voller Situationskomik changieren mit virtuosen Arien. Dabei offenbaren sie einen tiefen Blick in das Innenleben der Figuren: Es werden Intrigen für und gegen die Hochzeit gesponnen, Kleider und Menschen getauscht, versteckt, überlistet und belogen – kurzum alle menschlichen Unzulänglichkeiten mit einem Augenzwinkern entlarvt.

Eigentlich kann man Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ als ‚musikalische Komödie‘ bezeichnen. Die künstlerische Direktorin und Regisseurin Caroline Stolz sagt über ihre Inszenierung: „Mich interessiert die wunderbare Kombination von Melancholie und Witz in diesem Stück. Diese Mischung ist ein Charakteristikum aller guten Komödien: Die Figuren dürfen in keinem Augenblick wissen, dass das, was sie tun, komisch ist. Eine wirklich gute Komödie entsteht, wenn die Situationen für die Figuren beängstigend und gefährlich sind und sich auf eine komische Weise entwickeln. Hinzu kommen technische Herausforderungen, die insbesondere den »Figaro« zu einer inszenatorischen Herausforderung machen. Wie ich finde, war Mozart ein genialer Komiker. Seine Musik sprüht in nahezu jedem Takt vor Witz. Ich verehre diese Oper sehr!“

Commedia per musica in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo Da Ponte nach der Komödie „La Folle journée ou Le Mariage de Figaro“ von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais.

Mitwirkende

Mino Marani(Musikalische Leitung)
Jan Hendrik Neidert(Bühnenbild)
Paul Jadach(Schauspieler/in)
Silvia Micu(Schauspieler/in)
Franziska Tiedtke(Schauspieler/in)
Cornelius Burger(Schauspieler/in)
Danielle Rohr(Schauspieler/in)
Manuela Wagner(Schauspieler/in)
Gabriela Zamfirescu(Schauspieler/in)
Aleksandar Stefanoski(Schauspieler/in)
Johannes Strauß(Schauspieler/in)
Elisandra Melián(Schauspieler/in)
Spencer Mason(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 29. Oktober 2023 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 01. November 2023
Freitag, 10. November 2023
Montag, 20. November 2023
Sonntag, 26. November 2023

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