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Ab jetzt

Uraufführung/Premiere am 13. Januar 2017
Der Komponist Jerome arbeitet obsessiv an einem Monumentalwerk über die Liebe, während er in einer Schaffenskrise steckt. Um sein Besuchsrecht für seine Tochter zu wahren, benötigt er eine 'echte' Verlobte, die Schauspielerin Zoe, und gerät dabei in eine amüsante Verwicklungen.

Sein Bunker bietet keine Quelle für Inspiration – schon gar nicht, um über Gefühle zu arbeiten. Als das Jugendamt das Besuchsrecht für seine Tochter prüfen will, muss Jerome deshalb soziale Kompetenz zeigen. Anstelle seines Haushaltsroboters GOU 300 F muss nun eine »echte« Verlobte her, Schauspielerin Zoe.

Als Versuchsanordnung zum Gefühl in Zeiten seiner technischen Reproduzierbarkeit entfaltet »Ab jetzt« große Situationskomik. Im Zentrum steht der ständig um- und fehlprogrammierte Haushaltsroboter. Ursprünglich zum Babysitten gebaut, leidet der hochkomplexe Androide an chronischer Unterbeschäftigung. Den Leerlauf im Programm füllt die mütterliche Maschine, indem sie menschliche Verhaltensmuster ihrer Umgebung kopiert. Während Jerome also für das perfekte Kunstwerk all seine Lebens- und Liebesgeräusche aufzeichnet, verliebt sich Zoe, beim Versuch, seine Geliebte zu verkörpern, wirklich in ihn. All dies wird von einem dysfunktionalen Roboter endgültig ad absurdum geführt.

Deutsch von Corinna Brocher & Peter Zadek

Regie Ulrike Arnold

Bühne & Kostüme Bartholomäus Martin Kleppek

Musik Mathis Nitschke

Dramaturgie Katharina Gerschler

Mitwirkende

Mathis Nitschke(Komponist/in)
Katharina Gerschler(Dramaturgie)
Karoline Reinke(Schauspieler/in)
Lisa Mies(Schauspieler/in)
Michael Birnbaum(Schauspieler/in)
Ulrich Rechenbach(Schauspieler/in)
Camilla Guthmann(Schauspieler/in)
Nils Hausotte(Schauspieler/in)
Tom Gerber(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 13. Januar 2017 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 19. Januar 2017
Mittwoch, 01. Februar 2017

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