Während andere Komponistenkollegen wie Monteverdi im Italien um 1600 sich bereits der modernen Monodie, dem instrumentalbegleiteten Sologesang verschrieben hatten und damit konsequent die Erfindung der Oper betrieben, verharrte Gesualdo in einer hochkomplexen und hochriskanten Polyphonie, die abwechselnd als manieriert-eitle Geste, sturer Konservatismus oder Betreten chromatischen Neulandes gesehen wurden.
¡Gesualdo!
Uraufführung/Premiere am 15. Januar 2017
Die Madrigalkunst von Carlo Gesualdo, Principe da Venosa, ist geprägt von seiner dramatischen Biografie. In den späten Madrigalen spiegelt sich Lust, Wut, Trauer und Todesahnung in einer komplexen und dissonanten Klangsprache wider.
Mitwirkende
Johannes Gontarski(Musikalische Leitung)
Calixto Bieito(Regie)
Rebekka Zimlich(Kostümbild)
Johannes Blum(Dramaturgie)
Ute Vollmar(Dramaturgie)
Tanya Aspelmeier(Schauspieler/in)
Gabriele Rossmanith(Schauspieler/in)
Amélie Saadia(Schauspieler/in)
Sergei Ababkin(Schauspieler/in)
Viktor Rud(Schauspieler/in)
Zak Kariithi(Schauspieler/in)
Felix Schwandtke(Schauspieler/in)
Spielzeiten
Sonntag, 15. Januar 2017 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 17. Januar 2017
Donnerstag, 19. Januar 2017
Samstag, 21. Januar 2017
Sonntag, 22. Januar 2017
Mittwoch, 25. Januar 2017
Freitag, 27. Januar 2017
Sonntag, 29. Januar 2017
Dienstag, 31. Januar 2017

