Ländliche Räume in ganz Deutschland verlieren massiv Einwohner und damit auch Steuerzahler. Mit dem Wegzug der Einwohner fällt es den Kommunen und Kreisen schwerer, die gesetzlich vorgeschriebene Grundversorgung der Bevölkerung zu erfüllen. Der Anreiz, in ländlichen Räumen zu leben, sinkt weiter. Bis zum Jahr 2030 leben im Raum Südniedersachsen zirka 100.000 Einwohner weniger als noch im Jahr 2000. Was bedeuten diese Zahlen für kommende Generationen? Hat die Region in hundert Jahren dann keine Einwohner mehr? Wo liegen die Ursachen?
Das Junge Theater Göttingen hat sich auf eine Irrfahrt durch den ländlichen „Leerraum“ begeben und mit den Menschen vor Ort gesprochen. Die O-Töne der „Experten des Alltags“ werden auf die Bühne geholt. Niedersächsische Kulturschaffende, Ehrenamtliche, Demographen, Humangeographen, BürgermeisterInnen der Regionen und visionäre Raumpioniere stellen ihre Strategien vor, wie sie den Ursachen des demografischen Wandels in Südniedersachsen begegnen.

