Frankenstein ist ein junger ambitionierter Forschergeist. Angeregt durch die visionären Vorlesungen seines Professors gelingt ihm in einer Nacht- und Nebelaktion das Unmögliche: Er erschafft eine lebendige Kreatur, die jedoch von so furchteinflößender Gestalt ist, dass er sie angewidert von sich stößt.
Einsam und verlassen irrt die Kreatur umher und beobachtet aus einem Verschlag ihre Mitmenschen. Diese scheinen einander vertrauen und lieben zu können. Sie lachen und teilen einander mittels Gesang und Gespräch mit. Um das Recht auf jenes Glück für sich einzuklagen, tritt die Kreatur den Weg an, um ihren Schöpfer heimzusuchen…
Der Roman „Frankenstein“ erschien erstmals 1818 und beschreibt die Genese der menschlichen Seele, noch bevor Sigmund Freud Ende des 19. Jahrhunderts zu Werke schreitet. „Frankenstein“ ist Psychoanalyse, Science Fiction, Krimi, düstere Romantik und Expeditionsreise zugleich.