Michel Houellebecqs jüngster Roman entwirft eine scharfsinnige und provokative Version der allernächsten Zukunft. In dieser Zukunft gewinnt nicht Marine Le Pen die Präsidentschaftswahlen in Frankreich, sondern Mohammed Ben Abbes – der Kandidat der 'Bruderschaft der Muslime'.
Die neue Allianz von Staat und Religion wird von den Intellektuellen, die ohne Orientierung sind, widerspruchslos hingenommen. Auch der Literaturprofessor François hat andere Probleme. Er arrangiert sich schnell mit der neuen Situation und versucht nur, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen.
In der Übersetzung von Norma Cassau und Bernd Wilczek, in einer Theaterfassung von Anna-Sophia Güther, Tom Gerber und Laura Weber, führt Uwe Eric Laufenberg Regie. Die Bühne stammt von Matthias Schaller, die Kostüme von Anne Buffetrille und die Dramaturgie liegt in den Händen von Laura Weber.