Sie soll rein bleiben, von der Gemeinheit der Menschen unberührt. Doch was er bedenkenlos anderen antut, wird schließlich auch ihm angetan. Gilda wird vom Herzog entführt und Rigoletto läuft Amok, rächt sich für alle ihm angetanen Demütigungen. Dass die Tochter diese Rache gar nicht will, den Herzog trotz alledem liebt und für ihn sogar in den Tod geht, spielt für den Vater keine Rolle mehr. Mit Entsetzen muss er am Ende feststellen, dass die Leiche, die ihm übergeben wird, nicht die des Herzogs ist …
Verdi hielt sein Dreiecks-Drama um Vater, Tochter und Herzog für eines seiner gelungensten Stücke, nicht zuletzt auch, weil er dafür eine Musik fand, die in jeder Situation emotional glaubwürdig ist. Die Oper gilt als das erste Meisterwerk Giuseppe Verdis und begründete seinen Weltruhm als Komponist.
Andrzej Woron ist in Bremerhaven bereits als Gast bekannt. Hier inszenierte er u.a. bereits Eugen Onegin, Der Freischütz, Love and other demons und Die Bluthochzeit (Vérnász), für die er ebenfalls neben seiner Tätigkeit als Regisseur auch für die Ausstattung verantwortlich zeichnet.
Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi / Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama Le roi s’amuse von Victor Hugo / Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Marc Niemann
Inszenierung & Ausstattung Andrzej Woron
Künstlerische Mitarbeit d. Ausstattung Hanna Sibilski
Choreinstudierung Mario Orlando El Fakih Hernández
Dramaturgie Juliane Piontek
Regieassistenz & Abendspielleitung Heidi Oßwald
Studienleitung Hartmut Brüsch
Musikalische Einstudierung Eunhyun Bang / Tonio Shiga
Inspizienz Regina Wittmar

