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Frau Luna

Uraufführung/Premiere am 02. Dezember 2017
Das bekannte Marschlied »Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft« stammt aus der Operette „Frau Luna“, die 1899 in Berlin uraufgeführt wurde. Diese burlesk-fantastische Ausstattungsoperette verbindet Militärmusik mit modernen Tanzrhythmen und bietet einen unterhaltsamen Abend voller skurriler Situationskomik.
© (C) Klaus Lefebvre

Die stilechte Figurenriege an Berliner Originalen sowie der schlagfertige Wortwitz des Textdichters bieten einen üppigen Fundus für skurrile Situationskomik und schnelle Wendungen – Garanten für einen unterhaltsamen Operettenabend! Entscheidend dafür ist natürlich auch die mitreißende wie berührende Musik des Berliner Komponisten Lincke, die durch weitere Ohrwürmer wie »Schlösser, die im Monde liegen«, »Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe« und »Oh Theophil« den schwungvollen Klang der Berliner Jahrhundertwende wieder auferstehen lassen.

Worum geht’s? In der Neuinszenierung spielt das Stück in naher Zukunft. Die Berliner Freunde Steppke (Tüftler, der an der Fliegerei und an Außerirdischem interessiert ist), Pannecke (Architekt und Hipster) und Lämmermeier (Schneider, der an einer Unternehmensgründung für maßgeschneiderte Uniform-Kleidung arbeitet) schlagen sich gemeinsam durch. Der Neubau des Flughafens BER ist komplett gescheitert. Das Gelände wurde im Rahmen eines Kreativwettbewerbs an den Gewinner für einen symbolischen Euro verkauft. Startup-Gründer Steppke, der aus dem ehemaligen BER eine Basis für kommerzielle bemannte Mondflüge machen will, hat an dem Wettbewerb teilgenommen, leider erfolglos. Und dabei braucht er dringend Geld, um seine Miete bei der resoluten Frau Pusebach, deren Nichte Marie seine Verlobte ist, zu bezahlen. Die Freunde kommen zum Trostrauchen. Da erscheint plötzlich der ‚Mann im Mond‘ und lädt sie auf seinen Planeten ein – die Reise beginnt… Auf dem Mond hängt eine gelangweilte Gruppe von schrulligen (außerirdischen) Kreaturen auf einem nicht fertiggestellten, intergalaktischen Weltraumflughafen ab und wartet seit ewigen Zeiten auf die Eröffnung und ihren Dienstantritt. Als die Erdlinge eintreffen, kommt Leben in dieses trostlose Dasein, und es gibt einen Anlass zum Feiern. Überraschenderweise herrscht auf dem Mond aber kein Mann, sondern die verführerische Frau Luna… Eine erlebnisreiche Zeit beginnt. Werden die Berliner zur Erde zurückkehren?

Libretto von Heinz Bolten-Baeckers

Für die Inszenierung zeichnet der Berliner Regisseur und Autor Holger Potocki verantwortlich, der zuletzt „Die Csárdásfürstin“ in Szene setzte. Für die Gestaltung des Bühnen-und Kostümbildes kehrte Lena Brexendorff an dieses Haus zurück wie auch die Choreographin Andrea Danae Kingston, die beide in der letzten Spielzeit die Ausstattung sowie die Tanzeinlagen in der Erfolgsproduktion „Die Blues Brothers“ kreierten. Die musikalische Einstudierung und Leitung übernimmt der neue 1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo.

Mitwirkende

Lena Brexendorff(Bühnenbild)
Andrea Danae Kingston(Choreografie)
Rodrigo Tomillo(Musikalische Leitung)
Marilyn Bennett(Schauspieler/in)
Anja Frank-Engelhaupt(Schauspieler/in)
Veronika Haller(Schauspieler/in)
Olaf Haye(Schauspieler/in)
Sophia Leimbach(Schauspieler/in)
Kenneth Mattice(Schauspieler/in)
Cristina Piccardi(Schauspieler/in)
Tillmann Schnieders(Schauspieler/in)
Richard van Gemert(Schauspieler/in)
Rainer Zaun(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 02. Dezember 2017 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 07. Dezember 2017
Mittwoch, 13. Dezember 2017
Mittwoch, 20. Dezember 2017
Donnerstag, 28. Dezember 2017
Sonntag, 31. Dezember 2017
Sonntag, 31. Dezember 2017
Freitag, 05. Januar 2018
Freitag, 19. Januar 2018
Mittwoch, 24. Januar 2018
Sonntag, 11. Februar 2018
Sonntag, 18. Februar 2018
Samstag, 24. Februar 2018
Samstag, 17. März 2018
Freitag, 06. April 2018
Sonntag, 20. Mai 2018

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