Marco Goecke, von Anderson 2005 zum Hauschoreographen des Stuttgarter Balletts ernannt, sorgte mit seiner einzigartigen, kompromisslosen Tanzsprache einst für Aufruhr in der Tanzwelt. Nun gehört er zu den anerkanntesten Choreographen der Gegenwart und wird von internationalen Compagnien beauftragt. Für das Stuttgarter Ballett kreierte er bereits 13 Choreographien.
Katarzyna Kozielska, die schon mehrere erfolgreiche Arbeiten für das Stuttgarter Ballett kreiert hat – zuletzt Dark Glow – ist bekannt für ihren selbstbewussten, modernen und pointierten Umgang mit der klassischen Tanzsprache. Auch international ist sie choreographisch tätig, z.B. für das New Yorker BallettNext und demnächst für das Tschechisches National Ballett in Prag.
Louis Stiens, der schon während seiner Ausbildung zum Tänzer mit dem Choreographieren begann, hat mittlerweile fünf Stücke für das Stuttgarter Ballett kreiert und seine Arbeit als Choreograph auch über die Theaterbühne hinaus an Orte wie die Liederhalle Stuttgart, den Treffpunkt Rotebühlplatz, den Projektraum LOTTE oder die Porsche-Arena getragen.
Roman Novitzky ist eines der choreographischen Glanzlichter der vergangenen Noverre-Abende und besticht durch seine gleichermaßen intelligenten wie humorvollen Stücke. Insbesondere seine zweite Arbeit für die Noverre-Gesellschaft, Are you as big as me?, wurde zum Kulthit und begeisterte das Publikum in Deutschland wie Japan. Auch sein Cello contra bass wurde mit großem Erfolg ins Repertoire des Stuttgarter Balletts übernommen.
Fabio Adorisio kreiert seit 2013 eigene Stücke und gehört zu den Nachwuchschoreographen, die sich bei den Junge Choreographen-Abenden der Noverre-Gesellschaft besonders hervorgetan haben. Seither entstanden weitere eindrückliche Choreographien, unter anderem Herbst in Die Vier Jahreszeiten (für die John Cranko Schule), Left behind (für die Aktion Weihnachten) und Blind Thought (für das New Yorker Choreographic Institute).


