Die Angestellten nennen sie Blanca und beginnen, ihre Geschichte zu erzählen. Es wird eine Geschichte über die Hoffnung auf ein besseres Leben und Überlebensstrategien von Menschen, die sich durchbeißen.
Mit cleverer Balance aus leichtfüßigen Dialogen, gesellschaftsrelevanter Thematik und spannender Handlung ist Sarah Nemitz und Lutz Hübner mit Phantom ein höchst unterhaltsames Stück über osteuropäische Arbeitsmigranten – die „falschen“ Flüchtlinge, diejenigen, die sich selbst helfen müssen – und deutsche Vorurteile gelungen. Dabei weichen sie den einschlägigen Klischees nicht aus, sondern ermöglichen es dem Publikum immer wieder, die eigene Haltung neu zu bewerten. Zur Uraufführung 2015 in Mannheim schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Die Bühnrealität ist fiktiv, der ‚Phantom‘-Schmerz real.“

